Vorschau HRK - RKH 1.Bundesliga 2018

Zum Rückrundenauftakt der 1.Bundesliga geht es für den RKH zum amtierenden Meister HRK.

Mit folgender potentiellen Startaufstellung könnten die Füchse am Samstag 24.03.2018 13 Uhr in Heidelberg antreten.

 

TotalRugby-Vorschau (Quelle):

Der deutsche Meister empfängt zum Auftakt des Spieltags die Füchse aus Heusenstamm. Momentan liegt der HRK lediglich auf Rang zwei in der Tabelle, ausgerechnet hinter den Nachbarn am Harbigweg von der RGH. Doch durch die Europapokalausflüge hat der Klub noch zwei Nachholspiele vor sich - gegen die den SCN und die NSU wird sich der Meister sicherlich keine Blöße geben, womit die momentanen fünf Punkte Rückstand auf die RGH eher virtueller Natur sind.

Der Europapokal ist trotz des anstehenden Spiels gegen Heusenstamm sicherlich im Kopf eines jeden Klub-Spielers. Denn bereits am kommenden Wochenende muss der HRK in Rumänien zum Continental-Shield-Finalhinspiel in Rumänien antreten. Auch deswegen will Klub-Coach Pieter Jordaan einigen Spielern der zweiten Mannschaft Chancen geben sich im Oberhaus zu beweisen. Mit den beiden Spielen gegen Timišoara und den beiden Bundesliga-Nachholspielen muss der HRK immerhin vier Spiele mehr absolvieren, als die direkte Konkurrenz - „Die kommenden Wochen werden mit dem Europapokal und den vielen Bundesligaspielen ein echter Härtetest und wir freuen uns auf diese Aufgaben“ so Jordaan.

Am Samstag wird Spielmacher Hagen Schulte ausfallen, da er im Auftrag der WRA die Brandenburger U-16 trainieren wird. Mit Marcel Coetzee und Raynor Parkinson ist der HRK aber weiterhin gut aufgestellt in Sachen Kreativität und Kick-Fähigkeiten. Das letzte Testspiel des HRK ist mittlerweile einen guten Monat her, als der Klub gegen Munster A/Development im irischen Limerick angetreten war. Auch deshalb wird das Spiel am Samstag wichtig sein, um sich für Timišoara warmzulaufen - denn ein Großteil des Timišoara-Sturms kommt gerade aus der erfolgreichen Rugby Europe Championship, wo die Rumänen sich auf kontroverse Weise das WM-Tickets sichern konnte und wird keine Eingewöhungszeit nach langer Winterpause benötigen.

Die Füchse dagegen haben sich immerhin mit einem Testspiel gegen den TSV Handschuhsheim vor zwei Wochen warmlaufen können. In den vier Vierteln à 20 Minuten konnte das Trainerteam Steinweg/Walger verschiedene Kombinationen ausprobieren. Den Test gegen Löwen hakte man in Heusenstamm als erfolgreich ab, auch wenn klar geworden sei, dass die Füchse erst seit wenigen Wochen mit dem Ball trainieren so Ex-Nationalspieler Markus Walger gegenüber TR.

Mit Blick auf das Duell beim HRK macht man sich bei den Füchsen derweil keine Illusionen: „Wir sehen das Duell mit dem HKR als Testspiel“ so Walger weiter. Man werde eine gute Mannschaft stellen, auch wenn mit Markus Otterbein und Zinzan Hees zwei wichtige Stützen aufgrund von beruflichen Verpflichtungen ausfielen. Gleichwohl lässt man bei den Füchsen durchblicken, dass man sich der Übermacht des HRK, der in den bisherigen sechs Spielen sechs Bonuspunktsiege mit einer Punktedifferenz von +374 herausgeholt hatte, bewusst ist.

Nach langer verletzungsbedingter Pause wird man bei den Füchsen Patrick Weber zurückbegrüßen dürfen - der 25-jährige kann als Außen oder Schluss auflaufen und dürften den Ausfall von Zinzan Hees lindern. Weber selbst kann es kaum erwarten nach einer durchwachsenen Hinrunde selbst wieder eingreifen zu dürfen: „Auch wenn der HRK gefühlt in einer anderen Liga spielt, wollen wir trotzdem irgendwie einen Punkt entführen.“ Nun gelte es für ihn und das Team sich den „Arsch aufzureißen“ und gegen die beiden direkten Konkurrenten Neckarsulm und Neuenheim möglichst zu punkten.

TotalRugby-Prognose: So sehr wir gerne ein spannendes Spiel auf dem künstlichen Grün am Harbigweg prognostizieren würden, es wird leider keines werden. Der HRK spielt, wie es Füchse-Rückkehrer Weber richtig anmerkt, gefühlt in einer anderen Liga. Auch wenn Heusenstamm mit seinen schnellen Jungs Nadelstiche setzen kann, wird dies ohne die verletzten Siebener-Asse Rainger, Biniak und Hees umso schwerer. Einen Bonuspunkt für vier erzielte Versuche trauen wir den Füchsen deshalb nicht zu. Der Klub setzt sich mit +41 durch.